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Russudan Meipariani
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Deutschland
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Webgestaltung: Clemens Schmidlin. Photographien von Clemens Schmidlin, Daniela Incoronato, Ulrike Bohnet und Claudia Roth. Stand 12. Juli 2011. Optimiert für eine Bildschirmgröße ab 1024 x 768 Pixel, Javascript sollte aktiviert sein. Für die Inhalte verlinkter Seiten kann trotz sorgfältiger Prüfung keine Verantwortung übernommen werden.
"Das Russudan Meipariani Ensemble präsentiert einen eindrucksvollen
dramaturgischen Bogen. Im Spiel der Gruppe verbindet sich klassische
Instrumentierung mit Neuer Musik und Elementen osteuropäischer Folklore. In hoch
konzentriertem Musizieren gelingt ein Brückenschlag von archaischem Gesang zu
Strukturen der Minimal Music und der freien Improvisation."
Jury des Creole Wettbewerbs Südwest 2009
"Woher aber die so anhaltende Rührung über diesen "wortlosen" Gesang? Deshalb,
weil wir uns dabei an unsere frühesten Erfahrungen erinnern, als wir das
Wiegenlied und die Trostworte der Mutter verstanden und nicht verstanden? Oder
ist schon das Wissen des Erwachsenen dabei? Hier wurden betörend schöne Lieder
gesungen, zu denen uns seit langem der Text verlorengegangen ist? Und Russudan
Meipariani wäre die träumende Fee, die wenigstens ungefähr noch die Melodien
behalten hat."
Rems-Murr-Rundschau 2008
"Eine Begegnung von kaukasischer Archaik, Jazz, Alter und Neuer Musik. Sowie
Spuren von Skandinavien bis Afrika. Trotz aller vermeintlichen Anlehnungen
offenbart sich hier etwas ganz Eigenes – und eine grosse Stimmen-Entdeckung."
Blue rhythm 2007
"Sie hat tatsächlich einen sehr eigenen Ton, diese CD, abseits
der Klischees, freilich ohne sich auf das elitäre Feld der Neuen Musik
abzusetzen, mit frei fantasiertem Gesang, scheinbar aus der Luft gegriffen..."
Stuttgarter Zeitung 2007
"Dass bei ihren Konzerten magische Momente entstehen, konnten die Besucher des
Creole-Wettbewerbs im Theaterhaus live erleben. Inmitten dieses bunten, lauten
Weltmusikfestivals verwandelte Russudan Meipariani den Konzertsaal in einen
mystischen Ort und versetzte das Publikum in nahezu andächtiges Schweigen. Zart
und verträumt, gleichzeitig sehr entschieden und mit atemberaubender
Bühnenpräsenz ließ sie die Zuhörer an ihrer inneren Welt teilhaben, wo sich
Kinderbilder und zauberhafte Geschichten begegnen."
Begegnung der Kulturen 2007

Meine Konzerttermine finden sich auf meiner Myspace-Präsenz.
Weitere Musik auf meiner CD "Lieder aus einer Insel" (Peregrina 2007), sowie auf
www.myspace.com/russudanmeipariani (Audios) und www.youtube.com/user/russudan (Videos).
Geboren bin ich 1975 in Tbilisi, Georgien. Nach dem Abschluss meines Klavierstudiums am Tifliser Konservatorium 1999 ging ich nach Deutschland, wo ich 2000 bis 2004 bei Wolfgang Rihm und Sandeep Bhagwati an der Musikhochschule Karlsruhe Komposition studierte.
In dieser Zeit gründete ich gemeinsam mit meiner Schwester Natalie Meipariani und ihrem Mann Giga Khelaia das Daphioni Klaviertrio. Gemeinsam nahmen wir zwei CDs mit Werken unter anderem von Schumann und Schostakowitsch auf, und spielten auf Tourneen und Wettbewerben in Europa, Georgien und Japan.
2003 habe ich ein Jahr bei Lasse Thoresen an der Osloer Musikhochschule Komposition studiert. In dieser Zeit fing ich an, mich besonders für die menschliche Stimme zu interessieren, und begann, Stücke zu schreiben, die aus lautmalerischen Experimenten mit meiner Stimme entstanden. Die Musik bezieht sowohl Elemente aus georgischer, skandinavischer und indischer Folklore, als auch aus Klassik, Rock, minimal music und Mittelalterlicher Musik.
In Oslo ergab sich auch die Begegnung mit dem Tindra Trio, das traditionelle norwegische Musik spielt. Mit dem Tindra Trio zusammen unternahm ich im November 2009 eine Konzerttour durch Georgien.
2007 habe ich gemeinsam mit anderen Musikern eine erste CD mit meinen Liedern aufgenommen: "Lieder aus einer Insel". Danach schrieb ich eine Reihe von "Erdliedern" - A Capella Stücke, die mit unterschiedlichen Arten der Mehrstimmigkeit arbeiten, sowie das Musikmärchen "Das Mädchen auf der Windwelle", eine Verwandlungsgeschichte, dessen Musik vor allem von Claudio Monteverdis "Orpheus" und der Musik von den Gesängen der Solomonischen Inseln inspiriert ist. Von diesen beiden Projekten sind CDs in Vorbereitung.
2008 wurde mein vierstimmiger "Hymnus" von dem Ensemble vocal arts in der Stiftskirche Stuttgart uraufgeführt. Während meines Aufenthalts in der Villa Sträuli (Schweiz) als "artist in residence" komponierte ich Musik zur filmischen Dokumentation von Clemens Schmidlin über die Schweizer Künstlerin Bettina Eichin.
2009 gewann das Russudan Meipariani Ensemble in Mannheim den Creole Weltmusikwettbewerb Südwest. Im Herbst 2010 war ich mit Rüdiger Oppermanns "Klangwelten Festival" auf Deutschland-Tour.

Russudan Meipariani Ensemble
Mit Natalie Meipariani (Gesang, Geige) Giga Khelaia (Cello), David Stützel (Oberton, Singende Säge) und weiteren Musikern.
Daphioni Trio
Natalie Meipariani, Giga Khelaia und ich spielen klassische Werke:
http://www.daphioni.com.
Veli Ulevi
Gemeinsam mit Zura Dzagnidze (Gitarre):
http://www.veliulevi.com.
